Bevor Du Dich in eine neue Beziehung stürzt, lerne zuerst diese Dinge über Dich

Gerade Valentinstag vorbei, Du hast diesen eher weniger mit einem Partner verbracht und Du befindest Dich eher in der Phase zwischen den Beziehungen? Möglicherweise ist gerade eine Beziehung in die Brüche gegangen oder Du bist schon eine Weile nur für Dich. Wenn man Single ist, kann das Gefühl aufkommen, dass man sich ruhelos fühlt, weil man sich nach Zweisamkeit sehnt oder danach lechzt, eine Verbindung zu einem anderen Menschen zu haben, die weit tiefer als Freundschaft geht und bei diesem Menschen Du Dich am meisten verstanden fühlst. Gerade Single zu sein, kann eine Chance für Deine Weiterentwicklung sein

Ohne Zweifel ist das ein sehr schönes Gefühl, den richtigen Partner an seiner Seite zu haben, der Dich unterstützt und Dir unter die Arme greift, selbst in Situationen, in denen es Dir weniger in den Sinn kam, dass Du Unterstützung gebrauchen könntest. Manchmal sind es die Ideen anderer, die uns eine andere Perspektive sehen lassen. Solche augenöffnenden Momente und natürlich Gefühle der Liebe und Verbundenheit sind es, die eine Beziehung besonders machen.

Wir wollen kaum ohne diese Gefühle sein

Doch ist dafür auch ein gutes Timing wichtig. Wenn Du Dich gerade jetzt ruhelos fühlst, nutze das als eine Möglichkeit, um zu lernen, besser mit dieser Ruhelosigkeit umzugehen. Keiner hat gesagt, dass Du gerade jetzt eine Beziehung mit einem Partner haben musst. Keiner hat gesagt, dass Du weniger für Dich sein sollst.

Gerade jetzt hast Du die Möglichkeit weiter zu wachsen und Dich weiterzuentwickeln

Du möchtest weniger in das gleiche Schema fallen und mit einer ähnlichen Person eine Beziehung eingehen, die Du gerade beendet hast. Auch in den Beziehungen möchte man wachsen. Denn zu gerne geben wir anderen die Schuld, was sie alles falsch gemacht haben, aber es gibt bestimmt auch Dinge, die Du in Deiner letzten Beziehung hättest anders machen oder bei Argumenten hättest anders reagieren können.

Gerade dann verfallen wir in dieses Muster, wenn eine Beziehung zu Ende gegangen ist und man sich getrennt hat. „Die Beziehung“ wird als ein Ding angesehen, das falsch gelaufen ist. Es wird zu einem Konstrukt, um es leichter beim Namen zu nennen, aber gleichzeitig, trennen wir dadurch die Menschen von „dem Ding“, die in der Beziehung waren.

In dem Moment, indem Du Verantwortung für Deine eigenen Entscheidungen und Handlungen, die Du in der Beziehung getroffen und getan hast, übernimmst, legst Du eine entscheidende Weiche für Dein Leben. Weniger geht es hier darum, sich dafür zu schämen, sondern genau das Gegenteil.

Wie Du leben willst, liegt in Deiner eigenen Entscheidung. Auch kannst Du damit bestimmen, welche Menschen Du anziehst. Übernimm Verantwortung für Dein Leben. Indem Du weißt, was Du willst, desto mehr Selbstliebe schenkst Du Dir. Jede Deiner Schwächen, Macken und Komplexe sind Möglichkeiten zu lernen – und zwar mehr über Dich selbst!

Im Reinen mit sich selbst

Unsicher ist jeder einmal. Es geht hier auch weniger darum, perfekt zu sein oder alle seine Unsicherheiten auszubügeln. Wie Du Dich in Deinem Inneren fühlst, spiegelst Du auch Deiner Außenwelt. Irgendwie lernen wir doch ständig Neues über uns, über die Welt und entwickeln uns weiter. In der Arbeit und in Deiner Karriere gehst Du auch hin und wieder neue Wege, veränderst Dich beruflich, erreichst eine weitere Stufe. Indem Du auch in Dir selbst eine andere Stufe erreichst, desto mehr fühlst Du Dich innerlich mehr im Reinen – selbst wenn Dir das Leben wieder einmal eine Hürde in den Weg stellt. Indem wir uns weiterentwickeln, erhält das Leben mehr Bedeutung. Mehr Zufriedenheit und mit sich im Reinen

Wie kannst Du Dich also für Deine nächste Beziehung vorbereiten?

Lerne für Dich, was Dir wichtig ist.

Oftmals empfinden wir die Glaubenssätze anderer auch als unsere eigenen. Doch je erwachsener wir werden, desto mehr verändern sich ganz natürlich auch die Prioritäten. Dein Instinkt teilt Dir mit, was Dir wichtig ist. Das Entscheidende ist aber, auf diesen zu hören. Wenn Dir selbst klar ist, was Dir im Moment wichtig ist, kannst Du Dein Leben auch danach ausrichten. Dadurch entwickelst Du eine innerliche Selbstsicherheit, die Dir dabei helfen kann, gegen Prüfungen in der Beziehung gewappnet zu sein.

Weiterhin läufst Du dann weniger Gefahr, zu schnell klein bei zu geben oder Dich mit weniger zufrieden zu geben, als Du möchtest. Natürlich ist das ein Prozess, der sich erst nach und nach entwickeln kann.

Frage Dich zum Beispiel:

„Wie möchte ich mich fühlen und das so oft wie möglich?“

Möchtest Du zum Beispiel Glück oder Freude empfinden, was ist es denn, was Dich glücklich und freudig stimmt? Auf diese Weise kannst Du herausfinden, was Dir wichtig ist.

Anschließend frage Dich:

„Was sollen andere fühlen, wenn sie in meiner Nähe sind?“

Prüfe auch hier Schritt für Schritt, welche Gefühle Du anderen geben möchtest. Folge auf diese Weise dem Prozess der Weiterentwicklung, bis Du alle für Dich wichtigen Fragen beantworten konntest.

Sei Dir im Klaren darüber, was Dich inspiriert und Dich auf neue Ideen bringt

Wir alle pflegen kleine Rituale, die uns glücklich machen und auch welche, die uns eher traurig machen können. Werde Dir darüber bewusst, was Dir neuen Schwung gibt und dich inspiriert. Wenn Du Dir weniger darüber im Klaren bist, nähere Dich dem auch hier Schritt für Schritt und stelle Fragen.

Auf viele Arten kannst Du Dich inspirieren lassen:

Nimm Dir zum Beispiel vor, jeden Tag mindestens 20 Minuten zu lesen oder höre Dir morgens einen Podcast an. Oder lass Dich täglich von Mantras zu neuem Tatendrang anstiften. Finde das für Dich Passende, damit Du Deinen Horizont erweitern und Neues entdecken kannst. Selbst wenn Du den Tag mit Musik beginnst, kannst Du neue Perspektiven für Dich offen legen.

Übertrage das auch auf Menschen, die Dir täglich begegnen. Verbringe Deine Zeit mit den Menschen, die Dich motivieren. All das, damit Du immer neuen Enthusiasmus für das Leben gewinnen kannst. Entdecke, was Dir das Leben alles eröffnen kann.
Finde etwas, dass Deine Leidenschaft ist

Ein Hobby, ein bestimmtes Interessengebiet nimmt mehr von uns in Anspruch als vielleicht alles andere. Es ist etwas, das Dich bewegt und mit dem Du ewig Deine Zeit verbringen kannst. Nimm Dir die Zeit dafür, so viel Du kannst. Schaue weniger darauf, wie es auf andere wirkt, sondern tue das für Dich. Es tut Dir gut.

Vielleicht ist es etwas, dass anderen hilft, wenn Du zum Beispiel gemeinnützige Arbeit leistet oder zu Themen informierst, über die Du besonders gut Bescheid weißt und es für andere verständlich erklären kannst. Das kann Dir sogar noch mehr ein erfüllendes Gefühl geben, wenn Du dabei jemandem eine Stütze sein konntest und für den augenöffnenden Moment gesorgt hast. Wenn Du auch auf andere schaust, kannst Du Dich dadurch auch weiterentwickeln. Und dabei zuschauen, wie es andere Dir gleichtun. Das ist meist die schönste Belohnung.

Ein paar Worte zum Schluss …

All diese Dinge über sich zu kennen und herauszufinden, kann natürlich kaum über Nacht passieren. Setze Dich auch weniger unter Druck, sondern nutze die unterschiedlichen Wege, um Dich weiterzuentwickeln. Das kann schon damit anfangen, indem Du eine neue Sprache lernst, Dich Ängsten aussetzt, um sie schließlich zu überwinden. Stelle Dich den Herausforderungen auf die Art, wie es Dir am leichtesten fällt. Du kannst selbst entscheiden, was Du tun willst.

Mit diesen Schritten kannst Du mehr über Dich selbst herausfinden, was Dir wichtig ist und damit für Dich persönlich entdecken, was Du in einer Partnerschaft erleben möchtest. Vielleicht plagen Dich dann sogar weniger Unsicherheiten und Du kannst dann besser vermitteln, was Du möchtest.

Bildquelle: Victor Hancek / picjumbo.com

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