Danke sagen, nichts ist selbstverständlich

Wir haben viele unglaubliche Menschen um uns. Wir haben Freunde, Partner, Kinder und noch so viele andere, die für uns da sind und für die wir da sind. Das ist ein Wunder überhaupt solche Menschen in unserem Leben zu haben.

Wiederum ist eine gute Gesundheit zu haben, keine Selbstverständlichkeit. Wir haben Augen, mit denen wir sehen können und mit diesen wir die schönsten Momente dieser Welt betrachten können – sei es ein schöner Sonnenuntergang oder was Mutter Natur sonst noch ermöglicht. Wir haben Ohren, mit diesen wir hören, Gesprächen lauschen und Musik genießen können.

All das sind kleine Wunder, die unser Leben bereichern

Nicht jeder kann auf diese Privilegien zurückgreifen, denn wir können nicht alles haben. Aber dennoch gibt es viele Dinge, für die wir dankbar sein können. Uns ist dies durchaus bewusst, jedoch vergessen wir es immer wieder.

Drücke auf Pause und werde Dir darüber bewusst, wer und was sich in Deinem Leben befindet

Das ist gar nicht so einfach. Auf Pause zu drücken und innezuhalten. Denn unser Leben hält uns ganz schön auf Trapp, insbesondere wenn wir uns auf eine besinnliche Zeit vorbereiten. Vor Weihnachten wird die Luft immer dünner, weil sich das Jahr dem Ende neigt und viele Erledigungen warten auf uns. Doch gehört es auch dazu, das Jahr Revue passieren zu lassen und sich wieder bewusst zu machen, was man erfahren durfte und welche Erfolge man für sich einstreichen konnte.

Wir vergessen, dafür danke zu sagen, dass wir all diese Dinge erreichen durften.

Wir vergessen, dass es meist Einiges von uns abverlangt hat, dorthin zu kommen.

Wir vergessen, dankbar zu sein.

Dankbar sein

Wofür können wir denn jeden Tag dankbar sein?

Das Leben steckt voller Überraschungen: Unser Leben folgt nicht einer gewissen Struktur, sondern ist jeder Tag anders und unvorhergesehene Ereignisse lassen uns oft, die Richtung ändern. Auch wenn Du es nicht erwartet hast, so heißt das nicht, dass es nicht das ist, was Dich weiterbringt oder Dich zu etwas Besseren leitet.

Wahrheit bevorzugt: Zu gerne verfallen wir in das Muster und füllen unseren Tag mit kleinen Lügen, anstatt ehrlich zu sein. Lass Dich nicht von einer Lüge verleiten, sondern lasse die Wahrheit zu. Denn die ist es, die zählt und Dich wachsen lässt. Auch Halbwahrheiten können Dich auf eine falsche Fährte schicken. Öffne Deine Augen für die ganze Wahrheit. Es ist nicht immer einfach, sie zu akzeptieren, weil sie nicht das widerspiegelt, was Du hören willst. Gerade dann musst Du Stärke beweisen. Das Leben ist zu kurz, um eine Lüge zu leben.

Harte Zeiten, lehren: Gerade in schweren Zeiten lernen wir erst, wie stark wir tatsächlich sind. Wir können dafür dankbar sein, denn ohne sie würden wir kaum lernen, zu was wir fähig sind. Auf andere Weise würden wir sonst nicht wachsen können.

Mut zum Weitermachen: Unter Mut solltest Du nicht Stärke verstehen. Denn das ist etwas Anderes. Sondern braucht es oftmals Mut weiterzumachen, wenn die Kraft nicht mehr vorhanden zu sein scheint. Durch Deinen Mut kannst Du noch mehr an Potenzial aus Dir schöpfen, wenn Deine Kraft Dich noch nicht so weit gebracht hat, wohin Du möchtest. Dabei ist die Schnelligkeit nicht entscheidend. Gehe auch hier in kleinen Schritten vor – bleibe aber nicht stehen.

Lachen bringt Freude: Täglich lächeln zu können, ist ein Geschenk. Wir nutzen es viel zu wenig. Es berührt nicht nur Dein Herz, sondern auch das der anderen. Mit einem Lächeln bringst Du Freude in den Tag. Zeige es anderen – sie werden Dir dankbar sein!

Sei dankbar, wer Du bist: Es ist nicht wichtig, was andere von Dir denken. Es ist wichtig, was Du von Dir selbst denkst oder auch willst. Wenn Du keine große Karriere machen willst, dann brauchst Du das auch nicht. Erst musst Du selbst Dich gut und wohlfühlen, bevor Du solche Gedanken hegst. Es ist in Ordnung, dass Du nicht perfekt bist oder Dein Leben es auch nicht ist oder Deine Familie Dich zur Weißglut bringt. Du bist einfach großartig, so wie Du bist – mit allen Ecken und Kanten.

Lass andere Menschen in Dein Leben: Sie bereichern es. Wir können dafür dankbar sein, dass bestimmte Menschen in unser Leben getreten sind. Denn jeder von Ihnen hat uns etwas beigebracht oder wird es noch tun. Selbst wenn Du mit eher schwierigen Menschen zu tun hast, so bringen sie Dir bei, wie gerade diese Menschen zu handhaben sind. Sie lehren Dich, für Dich selbst einzustehen und nicht nach der Meinung anderer zu gehen.

Es ist schön, zurückzugeben: Es ist schön, anderen zu helfen und für andere da zu sein – gerade dann, wenn sie es am Meisten brauchen. Hierdurch kannst Du ein Lächeln auf das Gesicht eines anderen zaubern. Er wird Dir dankbar sein und das ist meist das schönste Geschenk.

Das Leben ist voller Luxus: Wir sollten diesen schätzen. Es ist ein Luxus, dass wir nicht hungrig ins Bett gehen müssen, das wir aufwachen und nach wie vor ein Dach über unserem Kopf haben. Du kannst entscheiden, welche Kleidung Du trägst und hast Zugang zu Wasser und Strom. Mit vielen Dingen kannst Du es Dir gut gehen lassen. Sei dankbar dafür.

My home is my castle: Dein Zuhause ist dort, wo Du Dich am Meisten wohlfühlen kannst, wo Du Kraft tanken und wieder zu Dir finden kannst. Ein Zuhause ist dort, wo die Menschen sind, die Dir etwas bedeuten und die immer für Dich da sind, wenn Du sie brauchst. Es muss kein bestimmter Ort sein, sondern kann es dort sein, wo Du bist – selbst wenn dieser Ort nicht von Wänden umgeben ist.

Wofür bist Du dankbar? Gibt es etwas in diesem Jahr, was Dich weitergebracht hat?

Wer hat Dir in diesem Jahr sehr geholfen? Für welche Erfolge kannst Du dankbar sein?

Und vor allem: Wofür kannst Du Dir selbst dankbar sein? Vergiss nicht, Dir hin und wieder auch selbst danke zu sagen ….

Bildquelle: Lachlan Hardy via Foter.com / CC BY

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