Ein paar Tipps für mehr Disziplin in Deinem Leben

Dein Leben muss nicht fortwährend aus Disziplin bestehen. Das soll es auch nicht. Dennoch schadet es nicht, hin und wieder ein paar Gewohnheiten zu erlernen, die Dir dabei helfen, weniger von Deiner Lebenszeit zu verschwenden.

Mit vielem verschwenden wir unsere Zeit – sei es online auf Social Media Plattformen oder sonstigen Onlineaktivitäten. Immer wieder lassen wir uns ablenken, anstatt dass wir Dinge tun, die wichtig sind und die wir „eigentlich“ erledigen müssten.

Wie kannst Du das schaffen?

Mit Übung und wenn Du Dir neue Gewohnheiten aneignest und Deine alten Gewohnheiten damit ersetzt. Du ersetzt die zeitverschwendenden Gewohnheiten mit jenen, die Dich effektiv weiterbringen. Aber erwarte nicht, dass alles perfekt läuft. Es ist keine einmalige Sache, sondern bringt es Dich erst weiter, wenn Du es fortwährend ausübst.

Selbst wenn Du nicht ausreichend motiviert sein solltest, so kannst Du trotzdem neue Gewohnheiten erlernen. Freue Dich eher darauf, etwas Neues zu lernen, Deinen Alltag etwas zu verändern. Freue Dich auf eine neue Erfahrung in Deinem Leben. Es ist immer aufregend, etwas Neues zu lernen und sich neues Wissen anzueignen. Währenddessen folgt die Motivation auf dem Fuße.

Wie kannst Du den Sprung dazu umsetzen?

Drei Schritte sind dazu notwendig. Sie können Dir dabei helfen, Deine neue Gewohnheit zu erlernen und Deinen Alltag produktiver zu gestalten. Und bei all diesen Schritten besteht die Kernessenz darin, dass Du mit Dir sprichst.

Ja, Du hast richtig gelesen. Wir selbst müssen ins Handeln kommen. Wir selbst müssen uns aufraffen und dazu gehören auch ein paar aufmunternde Worte an uns selbst.

Effektiv ein großes Projekt durch kleine Schritte erledigen

„Das ist es, was ich jetzt angehen werde!“

Schaue nicht auf Deine lange To-Do Liste oder was noch alles zu erledigen ist, sondern suche Dir eine Sache von dieser Liste aus und sage Dir, dass es das ist, was Du gerade jetzt und heute erledigen willst. Sage dabei nicht, dass Du diese Aufgabe irgendwann erledigen wirst, sondern jetzt.

Nein, surfe jetzt nicht im Internet, sondern kümmere ich um Deine Aufgabe. Lass Dich nicht ablenken. Sondern erledige erst Deine Aufgabe. Überlege Dir, was Du als Nächstes tun willst. Es ist auch egal, was Du tust, Hauptsache ist, dass Du es tust.
Aber tue etwas, dass Dir persönlich und für Dein Leben wichtig ist.

„Was ist der kleinste Schritt, um diese neue Gewohnheit zu erlernen?“

Manchmal erscheint eine Aufgabe oder die Aussicht, etwas Neues zu erlernen, zu schwer. Also machen wir es uns einfach und schieben es auf. Aber das hängt damit zusammen, weil wir die Schwierigkeit im Ganzen betrachten und nicht in einzelnen Schritten oder Aufgaben.

Überlege Dir Schritte und Aufgaben, die zwar zu Deinem Projekt gehören und im Zusammenhang damit stehen, aber vergiss dabei das große Ganze.
Der große Hausputz steht an? Du schiebst es immer wieder vor Dir her? Nimm Dir jeden Tag der Woche einen Teil der Wohnung vor.

Du hast einen Artikel zu schreiben? Überlege Dir zunächst ein paar Sätze für die Einleitung. Der Rest wird folgen, wenn Du soweit bist.

Du willst Deine Ernährung ändern? Dann fange zunächst mit einem Lebensmittel in Deinem Ernährungsplan an, den Du mit etwas Gesundem ersetzt.

Selbst 5 Minuten reichen schon aus – sogar nur 2 Minuten. Mache es Dir einfach!

„Was hindert mich daran, diesen Schritt zu tun?“

Selbst wenn Du herausgefunden hast, was Du tun willst und hierzu kleine Aufgaben kreiert hast, heißt das nicht, dass die Ablenkung nicht trotzdem vorhanden ist. Wenn Du also nicht sogleich Deine erste Aufgabe angehen kannst, was hindert Dich daran?

Stelle Dir selbst diese Frage und erforsche, was Dich davon abhält, ins Handeln zu kommen. Gehe offline, schließe alle Internetbrowser, schalte Dein Telefon aus oder teile den Menschen um Dich herum mit, dass Du jetzt mindestens 30 Minuten absolute Ruhe benötigst und nicht gestört werden willst. Sorge für die richtige Umgebung, damit Du Dich um Deine erste kleine Aufgabe aus Deinem Plan kümmern kannst.

Wiederhole diese Schritte

Mit Wiederholung entsteht die Gewohnheit. Immer wenn Du davor stehst, etwas Neues zu machen oder Dir überlegst, was als Nächstes zu tun ist, gehe diese einzelnen Schritte durch. Wiederhole dies mindestens zweimal, gönne Dir zwischendurch ein paar Minuten Pause.

Ist das geschafft und Du hast mindestens zweimal den Prozess durchlaufen, gönne Dir eine Belohnung von 20 Minuten. Surfe im Internet, lese ein paar Zeilen in Deinem Lieblingsroman oder gönne Dir einen Spaziergang an der frischen Luft.

Wiederhole dieses Training mehrmals am Tag. Je öfter Du dieses durchläufst, umso leichter wird es Dir von der Hand gehen und umso schneller wirst Du Dir effektive Gewohnheiten angeeignet haben. Dann fällt es Dir umso leichter, ins Handeln zu kommen, steht wieder einmal ein größeres Projekt an.

Bildquelle: archer10 (Dennis) / Foter / CC BY-SA

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