Wie Du auch in herausfordernden Zeiten Dankbarkeit aufbringen kannst

Wie oft bist Du dankbar, wenn Du eine Niederlage einstecken musstest oder etwas weniger nach Deinen Vorstellungen verlief? Wahrscheinlich eher weniger. Aber mach Dir nichts draus. Da bist Du kaum allein.

Anders verhält es sich, wenn Du bereits die Reiki Lebensregeln praktizierst. Aber auch dann kann es zuweilen kaum immer leicht sein, Dankbarkeit aufzubringen, wenn erst einmal die Emotionen überhandnehmen und man kaum anders kann, als sich aufzuregen, dass etwas weniger ganz nach Plan verlief.

Wenn wir ehrlich sind, kann dankbar zu sein, leichter gesagt sein, als getan. Gerade wenn eine Katastrophe der nächsten folgt, insbesondere wenn eine richtige Herausforderung unsere Aufmerksamkeit in Beschlag nimmt.

Doch in Wahrheit kreieren wir diese Katastrophen selbst, ohne dass es uns bewusst ist. Denn meist fängt es mit einer Kleinigkeit an, die aber durch unser eigenes Verschulden leider größer anwächst. Oder wir können kleine Erfolge kaum registrieren, weil dennoch das Bild, dass wir uns im Kopf geschaffen haben, weniger erfüllt wurde. Und nur weil wir einfach alles auf einmal haben wollen. Finde Deine innere Mitte

Aber viele Dinge im Leben sind weniger unter Deiner eigenen Kontrolle

Wir wissen kaum, was die Zukunft bringt. Das beste was Du also tun kannst, ist, dass Du das Beste aus den Momenten machst, die Du erlebst. Lebe bewusst in der Gegenwart, ganz egal wie weniger perfekt der Moment und Deine Gegenwart auch sein mögen.

Alles was Du bisher erlebt hast und in welchen Situationen Du gewesen hast, hat Dich genau zu diesem Moment geführt. Es hat einen Grund, warum Du Rückschläge und Wendungen erlebt hast. Warum Du Schmerz empfunden hast und warum Du vor Herausforderungen gestellt wurdest. Wenn Du den Mut hast, zuzugeben, dass Du Angst verspürst, aber trotzdem dabei lächeln kannst, wenn Du nach Hilfe fragst, wenn Du sie brauchst, dann hast Du alle notwendigen Werkzeuge an der Hand.

Auch wenn Du am verzweifeln bist, gibt es Dinge, für die Du dankbar sein kannst

Wenn alles schief zu laufen scheint, ist es besonders schwierig, dankbar zu sein. Welche Herausforderung Du auch meistern musst, ob Du nun mit einer Person klarkommen musst, die Du weniger leiden kannst, ob es nun eine schwierige Gegebenheit ist, die Dich zweifeln lässt oder eine schwierige Lebensveränderung, Du einen geliebten Menschen verloren hast, egal was es ist.

Dass solche Situationen fast unüberwindbar erscheinen, stellen wir hier auch kaum infrage. Ich meine weniger, dass Du für diese Situationen dankbar sein solltest, sondern kannst Du Wege finden, wie Du diese Lebensereignisse bewältigen und heraus stärker hervorkommen kannst. Und für diese Erfahrung, kannst Du Dankbarkeit zeigen.

Wenn Du von Menschen umgeben bist, mit denen Du weniger klar kommst …

…so ist es einfach so. Da lässt sich kaum etwas schönreden, besser machen oder diese Person ändern. Weniger heißt das, dass Du Deinen Standard herabsetzen solltest, sondern eher Deine Erwartungen in diese Menschen reduzieren solltest. Das ist das Beste, was Du tun kannst. Es bedeutet weniger Stress für Dich. Denn Sie werden Deine Erwartungen kaum erfüllen und wenn das eintritt, kann es enttäuschend sein.

Wenn Menschen in Deinem Leben sind, mit denen der Umgang etwas schwieriger ist, sei dankbar für die Menschen, die das Gegenteil sind. Du kannst dafür dankbar sein, dass Du Deine Geduld, Deine Art zu kommunizieren und wie hoch Du Deine Erwartungen schraubst, trainieren kannst. In gewisser Weise ist dieser Mensch eine Art Lehrer für Dich, der Dir dabei hilft zu wachsen und stärker zu werden. Und selbst wenn Du weniger dafür Dankbarkeit aufbringen kannst, so ist es doch hin und wieder gut, wenn man daran erinnert wird, wie man selbst auf keinem Fall sein möchte.

Wie kannst Du dankbar sein, wenn Du Dich über etwas ärgerst

Viele von uns haben regelrecht eine Gewohnheit entwickelt, über alles und jeden zu jammern und uns zu ärgern. Wir merken auch kaum, dass wir wieder dazu verfallen oder wie oft wir am Jammern sind. Wenn eine Situation aufkommt, in der wir empfinden, dass etwas weniger nach Plan läuft, kommt ein Gefühl von Bitterkeit auf. Es ist eine Form des Jammerns und es ist eine unserer Lieblingsbeschäftigungen, mit der wir unsere Zeit verschwenden.

Mit Dankbarkeit reagierst Du mit dem passenden Gegengift. Wenn Du spürst, dass Du kurz davor bist, über etwas zu jammern, weil Dich eine Situation ärgert, registriere dass Du gerade eine Geschichte in Deinem Kopf spinnst. Du lässt Dich davon beeinflussen, wie das Leben aussehen sollte. Denke eher darüber nach, wie Du diesen Moment positiver gestalten könntest. Für was kannst Du gerade jetzt dankbar sein? Was lehrt Dich zum Beispiel dieser Moment?

Denke darüber nach, was Du an Positivem aus dieser Situation gewinnen kannst. Es gibt immer etwas, wofür Du dankbar sein kannst, Du musst Dich nur darauf konzentrieren.

Nimm Dir Zeit für große Aufgaben, damit Du sie effektiver angehen kannst

Wie Du trotzdem dankbar sein kannst, selbst wenn Du Deinen Job verloren hast

Im Schachspiel kannst Du kaum gewinnen, wenn Dur nur vorwärts gehst. Manchmal musst Du einen Schritt zurückgehen, zu Seite springen oder Opfer bringen, um Dir Gelegenheiten zu schaffen, um schließlich zu gewinnen. Genauso verhält es sich mit dem Leben.

In Sachen Job, kann es niederschmetternd sein, seinen Job zu verlieren. Etwas Schönes oder einfach nur Gewohntes geht zu Ende. Gleichzeitig ist es aber eine Gelegenheit für einen Neubeginn. Manchmal kann es erfrischend sein, vom stoischen Gefühl des Erfolges Abschied zu nehmen und ganz von vorne zu beginnen. Wieder am Anfang zu stehen.

Du schreibst dann Deine Geschichte von Neuem, was Dir ein Gefühl von Leichtigkeit geben kann. Es bringt neue Frische in Dein Leben und dafür kannst Du dankbar sein. Du hast Gelegenheit, Dich neu zu erfinden, Dein Leben anders zu gestalten und an Perspektiven zu gewinnen.

Dankbarkeit empfinden, selbst wenn es Dir gesundheitlich weniger gut geht

Eine gute Gesundheit ist einer der wichtigsten Aspekte im Leben – der wichtigste überhaupt. Gerade wenn Du angeschlagen bist, gesundheitliche Schwierigkeiten hast, Schmerz empfindest, fällt es leicht zu empfinden, dass man weniger etwas hat, wofür man dankbar sein kann. Aber durch den Schmerz entdeckst Du erst richtig, wie Du am Leben bist.

Denn gerade, wenn Du kaum weißt, ob Du das nächste oder übernächste Jahr noch erleben wirst, bist Du eher gewillt, Risiken einzugehen und Dankbarkeit für jeden Moment zu empfinden, den Du erleben darfst. Wenn Dich eine Krankheit oder gesundheitliche Beschwerden klagen, ist das keineswegs ein Grund zum Aufgeben. Auch sind sie keineswegs leicht zu ertragen, es mag Dich einschränken und Dir das Gefühl geben, dass Du weniger so frei sein kannst, wie ein gesunder Mensch.

Doch bist Du nach wie vor am Leben, kannst einen Schritt nach dem anderen machen und dafür kannst Du dankbar sein. Denn es könnte auch anders sein. Lebe bewusst jeden Moment, jeder davon ist umso wertvoller für Dich.

Dankbarkeit empfinden, wenn jemand gestorben ist

Mit dem Tod ist nur schwer umzugehen. Oftmals ist das ein Thema, zu dem geschwiegen wird. Wenn ein Mensch stirbt, der Dein Leben positiv bereichert und geprägt sowie Dir mehr Freude in Dein Leben gebracht hat, haben wir das Gefühl, weniger der Mensch zu sein, der wir vorher waren. Denn wir haben etwas Wichtiges verloren.

Wir sind nun der beste Freund, der allein sitzt. Die Witwe ohne ihren Lebenspartner und anstatt einer liebenden Ehefrau, ein Vater ohne Tochter.

Wir wollen stehts, dass das Leben so weiter verläuft, wie es vor dem Tod war. Doch wird es das fortan weniger sein können. Dennoch können wir dankbar dafür sein, dass wir die Momente mit diesem lieben Menschen verbringen konnten.

Der Tod ist ein Teil des Lebens. Der Tod erscheint unglaublich scheußlich und hässlich, aber doch ist auch eine Schönheit darin. Denn sonst wäre es uns weniger möglich, gerade die Menschen zu schätzen, die wir in unserem Leben haben oder die Zeit zu schätzen, die wir mit einer lieben Person verbringen konnten.

Der Tod stellt die ultimative Grenze dar. Es ist eine Erinnerung, wie schnell sich das Leben verändern und wie schnell jemand aus dem eigenen Leben verschwinden kann. So traurig der Tod auch ist und wie viel Kraft es uns auch kostet, so stellt der Tod auch für die Hinterbliebenen einen Neuanfang dar.

Oftmals muss man sich selbst neu empfinden, wieder lernen für eine Zeit allein zu sein, Vertrauen zu anderen Menschen aufzubauen und neue besondere Menschen in das eigene Leben zu lassen. Das wiederum bietet Gelegenheit, die Welt aus einer neuen Perspektive zu entdecken, neue Erfahrungen zu sammeln und die Schönheit der Welt neu zu entdecken.

Fazit

Am Ende hält das Leben viele Enttäuschungen und Herausforderungen bereit. Es ist kaum leicht, Dankbarkeit zu empfinden, aber sie können neue Wege sein, um zu wachsen und aus den Lektionen zu lernen. Erkenne alles in Deinem Leben als Gelegenheiten, um zu lernen.

Lerne Den Fokus auf das Positive zu richten, selbst wenn es am Schwersten fällt. Denn das stellt gerade den größten Unterschied dar.

Danke, dass Du diesen Artikel gelesen hast.

Bildquelle: Victor Hancek / picjumbo.com

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