Verändere bewusst Deine Einstellung zu Geld

Manchmal ist Geld gleichbedeutend mit Stress. Wir verdienen unser Geld durch einen Job. Manchmal verrichten wir diese Arbeit keineswegs gerne, hassen ihn sogar oder müssen mehr als einen Job haben, um alle unsere Ausgaben decken zu können oder wir leben von Gehaltszahlung zu Gehaltszahlung. Wiederum kann es auch in Stress ausarten, wenn uns ständig im Kopf herumschwirrt, dass wir mehr verdienen möchten, um ein Vermögen aufzubauen – soweit sogar, dass unser Blut in Wallung gerät.

Mehr Gelassenheit durch eine andere Einstellung

Regiert Geld unser Leben?

Wir müssen Geld weniger als die treibende Kraft für unser Tun wählen. Doch irgendwann haben wir entschlossen, dass Geld diese Macht über uns hat. Es bestimmt unser Leben. Doch muss das keineswegs von Dauer sein. Wir können dies genauso gut wieder ändern. Dazu können folgende Anregungen zum Thema Geld eine Stütze sein, um genau diese Entscheidung zu treffen:

1. Geld ist ein Werkzeug

Mehr noch ist es ein Tauschmittel, damit wir uns weniger einen anderem geeigneten sowie gleichwertigen Gegenstand aus den Fingern saugen müssen, um das erwerben zu können, den wir gerne haben wollen.

Geld allein macht auch weniger glücklich. Wir projizieren eher auf Geld, dass es uns ein gutes Gefühl gibt, aber wie wir dabei empfinden, können wir selbst bestimmen. Geld ist auch keineswegs mit Anerkennung gleichzusetzen oder so zu interpretieren, dass es die Wurzeln allen Übels sei. Geld kann auf verschiedene Weise eingesetzt werden, aber ob Du Dich gut fühlst oder schlecht, hast Du selbst in der Hand.

2. Geld verursacht weniger die Sorgen, sondern der Gedanke, dass wir immer mehr haben wollen

Mehr Geld zu haben, ist zwar schön, aber ist es – wie bereits erwähnt – nur ein Tauschmittel. Was bringt es Dir, wenn Du genug Geld hast, aber keine Zeit, um es sinnvoll anzulegen oder auszugeben?

Höre auf damit, Dich für Geld zu verbiegen und wenn Du in Deinem Job weniger glücklich sein kannst, mit dem was Du dafür tust, dann ist dieser Job meist auch weniger der richtige für Dich.

Anders verhält es sich natürlich, wenn Du mit einem Zweit- oder Drittjob als Mutter die Schulbücher Deiner Kinder bezahlen kannst. Dann ist das Lachen, dass Du damit Deinem Sohn oder Deiner Tochter aufs Gesicht zaubern kannst, die Mühe wert.

Weiter fällt es selbstverständlich schwer, ins kalte Wasser zu springen und einen anderen Weg einzuschlagen, etwas Neues zu wagen oder sich einer ungewohnten Situation auszusetzen. Aber warum solltest Du dem Geld hinterherjagen, wenn Dein Leben weitaus gelassener sein könnte?

3. Mache das Geld weniger von Deinem Glück abhängig

Mit mehr Einkommen wächst Deine Glückskurve keineswegs mit an – zumindest weniger ab 45-60.000 Euro. Wichtiger wäre es, dass wir uns bewusstmachen, dass wir auch mit weniger glücklich sein können. Wir brauchen keineswegs die neueste Technik, das neueste Auto oder mehrere Badezimmer.

Gut, wenn man in einem Haushalt mit vielen Frauen lebt, dann kann ein zweites Badezimmer durchaus eine Notwendigkeit sein, aber wir könnten uns sicherlich auch mit nur einem Badezimmer arrangieren. 😉

Für viele Dinge brauchen wir gar kein Geld. Denn die Dinge, die uns wirklich glücklich machen, kosten in der Regel nichts.

Zum Beispiel sind ein Abend mit Freunden mit tiefen Gesprächen, eine bewegende Begegnung mit einen möglichen neuen Partner, die Freude an den Hobbies, denen man in seiner Freizeit nachgeht oder Zeit, die man schlichtweg zum Entspannen für sich selbst einräumt, weitaus wertvoller und mit Geld keineswegs aufzuwerten.

Geld kann Dir auch weniger Seelenfrieden bringen oder erhalten. Hast Du diese Dinge auch weniger in Deinem Leben, was ist das dann für eine Lebensqualität?

4. Geld bietet keine Sicherheit

Mit Geld erlangen wir weniger an Sicherheit, auch erlangst Du damit kein zusätzliches Selbstvertrauen, tatsächlich Ruhe oder die Antworten auf Deine Fragen, die Dir auf der Seele brennen.

Die Sicherheit muss von innen heraus und von Dir selbst kommen. Bist Du mit Dir selbst im Reinen und kannst mit den Gedanken und Gefühlen, die Dich täglich begleiten, umgehen, ist das die halbe Miete. Denn nichts hält ewig und immer können Veränderungen in unser Leben treten. Sei Dir dessen bewusst!

5. Geld wird nur wichtig, wenn wir zu wenig davon haben

Geld wird unser Gedanke Nummer 1, wenn wir Schulden haben und glauben, ihnen kaum mehr Herr werden zu können. Es ist dann völlig klar, dass wir dann nur an Geld denken können. Selbst wenn wir anders denken wollen würden.

Ändert sich aber damit Deine Situation? Wohl kaum. Erst wenn Du Dir Hilfe suchst, um Deine Finanzen wieder ins Reine zu bekommen und Schritt für Schritt eine Lösung erarbeitest, dann kannst Du auch wieder ganz andere Gedanken fassen.

Und dennoch wollen wir immer mehr haben, obwohl wir bereits genug haben. Aber für was brauchen wir mehr?

6. Geld versprüht für Dich negative wie auch positive Energie

Wir lieben es, wir hassen es. Es ist keine Frage, dass Geld wichtig ist, damit wir unsere Lebensqualität aufrechterhalten können und uns unsere Leistung honoriert wird. So gesehen entsteht ein Gleichgewicht. Dieses entsteht gerade dann, wenn wir auch dahinterstehen können, womit wir unser Geld verdienen und wenn wir unsere Arbeit gerne tun.

Können wir das eher weniger, dann ist natürlich klar, dass auch das Geld dann eher schwer in unserem Geldbeutel liegt und negative Energie dabei mitschwingt. Unsere eigene Einstellung zu Geld und Finanzen kann sowohl als Bürde erscheinen, aber auch Stolz in uns hervorrufen.

Und wie sieht es bei Dir aus? Wie stehst Du zu Deinem Geld? Oder hast Du bereits andere Hilfsmittel für Dich entdeckt, wodurch sich Deine Meinung zu Geld verändert hat?

Quelle: http://mymonk.de/geld-wahrheiten/

Bildquelle: mauroguanandi via Foter.com / CC BY

 

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