Vitalpilze und ihre Wirkung: Coriolus

Wir nähern uns dem Ende unserer Artikelserie zu den Vitalpilzen. Heute sehen wir uns den Coriolus an, der die Artikelreihe abrunden darf. (Das heißt aber nicht, dass wir nicht schon ein neues Thema in den Startlöchern für Dich bereithaben ;-))

Aber nun zurück zum Coriolus, oder Coriolus versicolor, wie er im Lateinischen heißt. Dem zweiten Beinamen nach wird er auch Schmettelingstramete oder Schmetterlingsporling genannt. Er kann auf der ganzen Welt wachsen, da er sich seiner klimatischen Umgebung anpassen kann. In Asien weiß man bereits vermehrt um seine vielfältigen Biovitalstoffe, während wir in Europa ihn eher wegen seiner dekorativen Aspekte schätzen. 

Gehst Du durch den Wald, kann Dir der Coriolus zum Beispiel an abgestorbenen Baumstämmen wie der Buche, Birke, Pappel, Weide oder Kirsche begegnen. Erkennen kannst Du ihn an seinen mehrfach bunten, aber auch seidig glänzenden Hüten. Als Speisepilz wird der Coriolus eher weniger gern gesehen, da sein Fruchtkörper eher dünn und ledrig schmeckt. Dennoch wir er als Saprophyt verwendet und unterstützt dabei Holz zu zersetzen und sorgt damit für die Verwesung abgestorbener Bäume.

Der Coriolus ist in Asien bereits ein offizielles Begleitmittel bei Krebserkrankungen

Wie eingangs bereits erwähnt, ist der Vitalpilz Coriolus in Asien bereits weitläufig als ein wichtiger Heilpilz bekannt. Er weist antivirale Eigenschaften auf und unterstützt dadurch insbesondere das Immunsystem, ohne aggressiv auf dieses einzuwirken. Er hilft bei Infektionen der oberen Atemwege, bei einer übermäßigen Schleimproduktion und gegen Hepatitis.

Ebenso wird dieser Vitalpilz zur Behandlung von Krebserkrankungen eingesetzt. Viele Polysaccharide und andere zahlreiche Vitamine und Spurenelemente sind im Coriolus zu finden. Darunter auch zwei aktive Substanzen unter den Polysacchariden, PSK und PSP. Sie simulieren das Immunsystem und wurden bereits erfolgreich als krebsbegleitendes Mittel eingesetzt. Seit 1977 ist PSK ein offizielles Krebsmedikament, das von der japanischen Gesundheitsbehörde zugelassen wurde.

PSK und PSP unterstützen den Körper dabei, eine Eigenkontrolle über die Tumoren zu erlangen und helfen das Gleichgewicht des Immunsystems wieder herzustellen. Wie auch bei anderen Vitalpilzen kann der Coriolus die Nebenwirkungen bei Chemo- oder Strahlentherapie reduzieren. Wie eine Studie zeigte, kann Coriolus versicolor die Anzahl der natürlichen Killerzellen innerhalb von acht Wochen verdoppeln.

Coriolus gegen bakterielle Infekte, Parasiten und Lympherkrankungen

Darüber hinaus kommt der Coriolus gegen Viren zum Einsatz. Gegen grippale Infekte wie etwa Erkältungen, Grippe, Herpes oder Gürtelrose können die Vitalstoffe aus diesem Vitalpilz wirken. Ebenso bei E.coli, Staphylokokken, Streptokokken, Klebsiellen, Listerien und Toxoplasmose kann der Coriolus eine hilfreiche Stütze sein und auf den Candidapilz hemmend einwirken.

Dem Coriolus wurde eine positive Wirkung auf die Leber nachgesagt. Er kann die Leberfunktion normalisieren, war diese zuvor gestört, und geschädigte Leberzellen wieder revitalisieren. Symptome, die bei Hepatitis A, B, C und Leberzirrhose auftreten, können gemindert werden.

Der Coriolus ist ebenso ein wertvoller Vitalpilz, der die Erwähnung innerhalb dieser Artikelreihe redlich verdient hat. Er tut dem Immunsystem gut, kann helfen die Leber wieder auf Kurs zu bringen und sein vielfältiger Einsatz bei Krebserkrankungen als Begleitmittel spricht Bände. Noch dazu ist der Coriolus rein natürlich und wird auch hierzulande immer mehr an Bedeutung gewinnen.

Quellen:
http://vitalpilze.com/VitalPilze/Coriolus/index.asp
http://www.vitalpilzratgeber.de/coriolus/

Kommentare sind geschlossen.