Vitalpilze und ihre Wirkung: Agaricus

Für ein besseres Wohlbefinden und als ein schmackhafter Speisepilz. Innerhalb der Artikelserie zu den Vitalpilzen sehen wir uns diesmal den Agaricus an, welcher auch als Agaricus blazei Murill, Sonnenpilz oder Mandelpilz bekannt ist. Seine Entdeckung ist noch recht jung, dennoch ist er nicht weit weniger hilfreich und in seiner Wirkung effektiv. Er gilt als Immunregulator und wird daher ebenso in der Krebstherapie eingesetzt. 

Der Vitalpilz Agaricus stammt aus Regenwäldern Brasiliens und wird vom Aussehen her zu den „Champignonartigen“ gezählt. Einheimische des Regenwaldes nennen ihn „Pilz des Gottes“, verwenden ihn als Heilmittel und zur gesunden Ernährung. Japanische Wissenschaftler erlangten vor etwa 40 Jahren mehr Kenntnis zu diesem Pilz und beobachteten eine höhere Lebenserwartung. Inzwischen haben sich die Anbaugebiete des Agaricus auf Japan und die USA ausgeweitet. Dort und auch in Brasilien ist er offiziell als Antikrebsmittel anerkannt. Ebenso in Europa nimmt der Vitalpilz in seiner Bekanntheit immer mehr zu.

Die Effekte des Vitalpilzes Agaricus

Vitalpilze bergen wertvolle Inhaltsstoffe in sich, daher ist es wenig verwunderlich, dass der Agaricus ebenso besondere Vitalstoffe in sich hat – insbesondere wertvolle Polysaccharide, wodurch die bemerkenswerte Antitumor-Wirkung erklärt wird. So kann der Heilpilz erfolgreich das Wachstum von Krebszellen vermindern und rückbildend wirken.

Bei Leukämie, bei Darm-, Lungen-, Unterleibs-, Brust-, Bauchspeicheldrüsen-, Prostata- und Leberkrebs wurde die positive Wirkung von Agaricus in Studien nachgewiesen. Bei Hirntumoren, Hautkrebs, Magenkrebs als auch bei Hepatitis B und C, Leberzirrhose und anderen Erkrankungen an der Leber, Milz und Magen erwies sich der Agaricus ebenso hilfreich.

Dafür sorgt der Inhaltsstoff Ergosterol, der verhindert, dass sich kleine Blutgefäße um die Tumorzellen bilden, sodass das Anwachsen dieser Zellen reduziert wird. Das Extrakt des Agaricus kann ebenso belastende und gefährliche Nebeneffekte konventioneller Therapien wie es zum Beispiel die Strahlen- oder Chemotherapie sind, reduzieren. Er hilft Giftstoffe abzubauen und verstärkt die Blutbildung im Knochenmark.

Dass der Agaricus zur Stärkung des Immunsystems beitragen kann, hat sich nach den bereits erläuterten Wirkungsweisen bereits herauskristallisiert. Zusätzlich kann der Heilpilz bei folgenden Erkrankungen zum Einsatz kommen:

  • Chronische Entzündungen und Allergien
  • Asthma, Bronchitis, Migräne
  • Chronische Müdigkeit
  • Autoimmunerkrankungen (Polyarthritis, Diabetes Typ I, Schilddrüsenüberfunktion)
  • Immunschwäche bei AIDS- und HIV-Patienten
  • Multiple Sklerose, Morbus Alzheimer, Morbus Parkinson

Der Agaricus wird auch zur Vorbeugung von Osteoporose sowie gegen Bluthochdruck und einem hohen Cholesterinspiegel verwendet. Er unterstützt die körperliche und geistige Widerstandskraft.

Natürliche Vitalstoffe für die Gesundheit des Organismus

Der Agaricus enthält etwa bis zu 45% Protein in der Trockenmasse, ebenso 41% Kohlenhydrate, 8% Ballaststoffe und 3% Fett sind darin vorzufinden. Vorwiegend ist dies ungesättigte Fettsäure, die Linolsäure.

Des Weiteren finden sich sowohl Vitamine, davon Riboflavin, Niacin, Biotin, Folsäure und Mineralstoffe wie etwa Kalium, Zink, Eisen, Kalzium und Magnesium als auch Aminosäuren mit einem großen Anteil an Polysacchariden im Agaricus Vitalpilz. Beta-Glucane und Ergosterin, die die Vorstufe von Vitamin D sind, sorgen für die hohe therapeutische Wirksamkeit.

Zudem wurde nachgewiesen, dass der Agaricus Vitalpilz präventiv antikanzerogen, immun modulierend, antiallergisch, antidiabetisch, entzündungshemmend und antiviral wirkt. In einer Studie konnte die Insulinresistenz bei Patienten mit Diabetes Typ 2 verbessert werden.

Dennoch sollte man darauf achten, rein natürlich angebauten Agaricus anzuwenden. Denn dieser Heilpilz ist sehr empfindlich und muss daher mit Handschuhen geerntet und getrocknet werden.

Quelle: http://www.vitalpilze.com/VitalPilze/Agaricus/

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