Vitalpilze und ihre Wirkung: Hericium

Nicht mehr viele sind aus der Liste der Heilpilze übrig. Welchen der Heilpilze stelle ich Dir heute vor? Den Hericium, der auch anhand seines Äußeren als Igelstachelbart bekannt ist. Im Lateinischen wird der Heilpilz Hericium erinaceus genannt, im Chinesischen als Affenkopfpilz übersetzt.

Und das hat auch einen guten Grund. Wie so oft werden die Namen zu den Vitalpilzen von ihrem Aussehen her abgeleitet. Der Hericium erinnert an in China vorkommende Affen, die über dermaßen auffällige Behaarung verfügen, dass man ihr Gesicht darunter nicht ausmachen kann. Der Fruchtkörper ist weiß oder auch cremefarben und weist eine etwas rundlich bis ovale Form auf, 2 bis 3 cm lange und weiche Stacheln legen sich um den Fruchtkörper.

Auch dieser Heilpilz ist bei den Chinesen eine Delikatesse

Zu finden ist der Hericium auch in unseren Wäldern und gilt als ein wohlschmeckender Speisepilz, aber nicht nur unter den Chinesen. Rund 32 Aromastoffe lassen sich ausmachen, daher erinnert sein Geschmack an Meeresfrüchte mit Aspekten von Zitronen und Kokos. Im alten China war der Hericium so wertvoll, dass dieser Vitalpilz als Tribut früher dem Kaiser anstelle von Gold gebracht wurde. Dennoch ist der Heilpilz selten und eher als Wundparasit an älteren Laubbäumen zu finden. In Wäldern mit hoher Luftfeuchtigkeit hast Du als Sammler die besten Chancen.

Der Hericium und seine Wirkung in der Naturheilkunde

In der Traditionellen Chinesischen Medizin weiß man schon lange um seine vielen Vitalstoffe und heilenden Eigenschaften. Insbesondere um einen ins Ungleichgewicht geratenen Organismus wieder auszugleichen oder bei Beschwerden des Magen-Darm-Trakts findet dieser Anwendung. Bei den Indianern Nordamerikas wird er als blutstillendes Mittel genutzt.

Acht essentielle Aminosäuren finden sich im Hericium, wie auch ein hoher Kaliumgehalt und niedrige Natriumwerte. Ebenso Zink, Eisen, Selen, organisches Germanium und viele Polysaccharide und Polypeptide sind darin enthalten. Wie wir bereits wissen, sind Polysaccharide zur Stärkung des Immunsystems und das körpereigene Abwehrsystem sehr wertvoll.

In diesem Vitalpilz wurden antikanzerogene und Metastasen hemmende Eigenschaften gefunden. So können die enthaltenden Extrakte eine wachstumshemmende Wirkung auf Sarkome erzielen. Gegen Magen-, Speiseröhren- und Hautkrebs kommt der Vitalpilz genauso zum Einsatz. Weiter kann der Hericium gegen Dickdarmkrebs unterstützen und bei Gastritis positiv wirken.

Was kann der Hericium noch alles?

Wie wir erfahren haben, wird der Hericium oftmals bei Beschwerden des Verdauungstraktes eingesetzt. Auch um das Nervengewebe zu regenerieren, kann dieser Heilpilz unterstützend eingesetzt werden. Die Wirkstoffe im Hericium Vitalpilz können Unruhe und Schlafstörungen reduzieren, gegen Störungen der Darmflora oder bei Übersäuerung oder Sodbrennen sowie begleitend gegen Alzheimer und Parkinson eingesetzt werden.

Aber das ist noch lange nicht alles: Des Weiteren hilft der Heil- und Vitalpilz bei Infektionen, Asthma, Allergien und Neurodermitis. Bei einigen Wochen der Einnahme von Hericium wirkt dieser ausgleichend und harmonisierend. Angstzustände, Depressionen und auch Wechseljahresbeschwerden können durch seine Wirkstoffe gelindert werden.

Alles in allem wieder einmal ein überaus leistungsstarker Pilz, der auch über mehrere Jahre eingenommen werden kann. Da es sich beim Hericium um ein Naturprodukt handelt, ist mit keinen Nebenwirkungen zu rechnen.

Quellen:
http://vitalpilze.com/vitalpilze/hericium/index.asp
http://www.vitalpilzratgeber.de/hericium/

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