Wie man die Zeit ein bisschen anhalten kann

Ein Tag jagt dem Nächsten. Kaum schaut man sich um ist schon wieder eine Woche vorbei und im nächsten Augenblick ist sogar schon ein ganzer Monat um.

Aber an was liegt das?

Gerade zum Ende des Jahres hin scheint die Zeit zu verfliegen. Ob das wohl an den Terminen liegt die sich in dieser Zeit häufen? Es beginnt vielleicht schon im Oktober. Da heisst es, den Garten (falls man einen hat) für den kommenden Winter vorzubereiten. Dann war da ja noch was mit Reifenwechsel, in der Arbeit müssen noch Projekte vorangetrieben werden damit diese zum Jahresende abgeschlossen werden können.

Und das neben:

den ganz alltäglichen Haushaltspflichten wie putzen, waschen, kochen, Kinder betreuen, Tiere versorgen, der Partner soll auch nicht zu kurz kommen, Freundschaften aufrecht erhalten und feste Termine, die man hat um z.B. seinem Hobby nachzugehen.

Ohja, und schön möchte man es ja auch irgendwie haben. Also steht jetzt noch das herbstliche Schmücken an, nur um kurz darauf weihnachtlich umzudekorieren. Nimm Dir Zeit für Dich und halte dabei die Zeit für Dich an

STOP! Schnauf einfach mal durch!

Irgendwie total verrückt in den letzten Wochen des Jahres so herumzurotieren, dass man nur noch froh ist wenn alles vorbei ist.

Daher hier ein paar Tipps, wie man die Zeit ein wenig anhalten kann, um die Zeit bis Weihnachten und Silvester auch genießen zu können. Die Tipps sind aber auch anwendbar im gesamten Jahr 😉

  1. Lass einfach mal die Uhr weg
    Such Dir mal einen Tag aus an dem Du Deine Uhr beiseite legst. Leb nach Deinem Gefühl. Klingt schwer? Dann fange zumindest einmal mit einem Vor- oder Nachmittag an. Genieße es zeitlos zu sein.
  2. Mach mal nichts …
    … und wenn Du damit nicht fertig wirst, mach morgen damit weiter 🙂
  3. Widme Dich einer Sache
    Oft neigen wir dazu viele Dinge auf einmal zu tun, weil wir denken dadurch schneller voranzukommen. Aber genau das Gegenteil ist der Fall. Also lieber eines nach dem anderen und Konzentration auf nur eine Sache, und zwar auf die, die Du gerade tust.
  4. Grenzen setzen
    Man darf auch einmal NEIN! sagen und Aufgaben die einem zusätzlich von anderen aufgetragen werden, ablehnen. Immerhin gibt es viele Menschen um einen herum. Schaffe Dir durch einen Nein-Freiraum und damit auch freie Zeit für Dich selbst.
  5. Räume Deinen Kalender auf
    Schau mal in Deinen Kalender. Bestimmt finden sich hier einige Einträge die man „rauswerfen“ kann. Muss denn immer alles sein? Und wenn ein voller Terminkalender wichtig für Dich ist, dann trage lieber mal einen Spaziergang im Wald ein, Zeit um ein Buch zu lesen, eine heiße Badewanne zu genießen, oder eben auch einmal Zeit für „nichtstun“.
  6. Bye bye Netz!
    Nimm Dir auch einmal die Zeit Dich von Facebook, WhatsApp und Co. zu verabschieden. So ein bisschen Auszeit von der virtuellen Welt schafft mehr Zeit in der realen Welt.
  7. Danke, dass ich warten darf
    Überall ist jetzt viel los und Wartezeiten sind vorprogrammiert. Statt sich darüber aufzuregen, darf die Zeit auch genossen werden. Sei dankbar für die „natürliche Entschleunigung“ in der Du mehr oder weniger dazu gezwungen wirst, eine Auszeit einzulegen.
  8. Hilfe annehmen
    Du darfst jederzeit Hilfe annehmen. Vielleicht bittest Du sogar Deine/n Lebenspartner/in oder Freunde Dich innehalten zu lassen, wenn Du in Stress und Hektik verfällst. Lass Dich auf einen Kaffee oder Tee einladen oder zu einem Ausflug entführen.

Ich wünsche Dir eine stressfreie und ruhige Zeit – zu jeder Zeit!

Bildquelle: Victor Hancek / picjumbo.com

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